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“Survival of the fittest” im stationären Modehandel – Social Media als evolutionärer Vorteil

Posted on 19.07.2017 by Merle Vick - Consultant

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Posted on 19-07-2017 by Merle Vick - Consultant

Die Evolution sozialer Medien ist in den letzten Jahren in rasantem Tempo vorangeschritten: Plattformen wie Facebook oder YouTube haben sich zu globalen Netzwerken weiterentwickelt, deren Funktionen nahezu untrennbar mit dem Alltag von Milliarden Menschen verwoben sind. YouTube verzeichnete im 1. Quartal 2017 1 Milliarde monatlich aktiver Nutzer, Facebook sogar 2 Milliarden. Im digitalen Ökosystem aus Smartphone, Laptop, Tablet und PC umgeben uns Social Media zuhause, im Job und unterwegs – also nahezu jederzeit und überall. Da ist es keine Überraschung, dass Social Media auch das Einkaufsverhalten radikal evolviert haben: Informationen und Inspirationen für Kaufentscheidungen werden jederzeit und an jedem Ort gesammelt oder Inhalte selbst erstellt und geteilt, mitunter sogar direkt von der Fläche. Für stationäre Händler heißt es in Zeiten des digitalen Darwinismus „adapt or die“ – nur wer sich an die veränderten Gegebenheiten in und durch Social Media anpasst und Potentiale hebt überlebt und geht gestärkt daraus hervor. Doch wie schaffen es stationäre Händler Social Media für ihre Zwecke zu nutzen?

In wenigen Wochen veröffentlicht TAILORIT einen Social Media User Guide, der pragmatische Antworten auf genau diese Frage liefert und stationären Händlern somit digitale, evolutionäre Vorteile verschafft. Basis für den User Guide sind sowohl Insights in den Social Media Einsatz erfolgreicher Händler, die im Rahmen ausführlicher Experteninterviews gewonnen wurden, als auch Zahlen und Fakten zum tatsächlichen Verhalten und den Bedürfnissen der Konsumenten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Integration von Social Media am POS, also der Verschmelzung von on- und offline. Wie stationäre Händler diese Integration realisieren können zeigt das AMI-Modell, ein kleiner Einblick in die kommende Studie. Das Modell hilft Ansätze zu finden um Einkaufserlebnisse zu verbessern, Neukunden zu generieren und den Kontakt zum Kunden, über den Einkauf hinaus, zu verlängern.

Aktivieren - Interaktive, kreative Erlebnisse anbieten

Mithilfe von digital Signage oder smarten Devices wie z.B. einem Magic Mirror werden Produktinformationen und Kundenempfehlungen aus digitalen Netzwerken direkt auf die Fläche übertragen. Die Übertragung von Social Media Content am POS vereinigt on- und offline zu interaktiven No-Line Einkaufserlebnissen im stationären Handel und forciert so die Kaufentscheidungen der Kunden.

Motivieren - Die Erstellung von User Generated Content fördern

User Generated Content – also Inhalte, die ohne Markeneinfluss oder Aufwand von Nutzern selbst produziert wurden -  stellen dar, wie Konsumenten in ihrem Alltag von bestimmten Händlern profitieren, welche Produkte sie nutzen und welche Erlebnisse sie begeistert haben. Solche „echten“ Einblicke sind für Neukunden deutlich authentischer als Händler-produzierter Inhalt und deswegen von besonders hohem Wert. Durch Call-to Actions auf der Fläche oder die Belohnung von Inhaltsproduzenten zum Beispiel in Form von Rabatten oder Treuepunkten können Kunden motiviert werden selbst zum Inhaltsproduzenten zu werden und so wiederum Neukunden inspirieren.

Involvieren - Den Kontakt über den Einkauf hinaus verlängern

Ein erfolgreicher Kundenkontakt endet sobald er/sie das Geschäft nach seinem Einkauf verlassen hat? Nicht wenn Social Media den Kontakt über den Einkauf hinaus verlängern. Etwa durch die Integration von Social Media Icons, Hashtags oder QR Codes in Shop Dekoration und auf den Kassenzetteln wird eine hürdenlose Kontaktherstellung gewährleistet und somit die erste Weiche für eine langfristige, loyale Kundenbeziehung gestellt.

Bei der Gestaltung aktivierender, motivierender und involvierender Social Media Maßnahmen auf der Fläche, sind Kreativität und die Orientierung an der Zielgruppe gefragt, sodass Technologie und Inhalte jederzeit den tatsächlichen Erwartungen der Zielkunden entsprechen. Nutzen Sie das AMI Modell als Ausgangspunkt für den kreativen Gestaltungsprozess der Maßnahmen für Ihre Zielkunden!

AMI Modell

 

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