Nachhaltige Ergebnisverbesserung durch eine bedarfsorientierte und integrierte Planung

Die aktuelle Situation im Bekleidungshandel wird geprägt von unterschiedlichsten Formaten, Kanälen, Konzepten – und von einem immer härteren Wettbewerb. Der Kunde wird nicht nur anspruchsvoller, sondern kann sich zu jeder Zeit über verschiedene Medien einen beinahe lückenlosen Überblick über die für ihn interessanten Produkte und Preise verschaffen.

Der Kunde steht somit also nicht überraschend im Zentrum aller Sortimentsentscheidungen.

Aktuelle Umfragen und Studien bestätigen es immer wieder: Sortimentsschwächen, Bestandsproblematiken und unzureichende Planungsprozesse stellen derzeit die größten Herausforderungen für viele Einzelhändler dar. „Das richtige Produkt zum richtigen Preis zur richtigen Zeit im richtigen Kanal“ ist die so wichtige Erfolgsformel, die also nicht immer aufgeht. Eine durchdachte und leistungsfähige Planung und Warenwirtschaft ist vor diesem Hintergrund so unabdingbar wie nie zuvor.

Dabei müssen Planung und Steuerung einem vertikalen Ansatz folgen, der den Kunden und dessen Bedürfnisse und Erwartungshaltung in Bezug auf das Einkaufserlebnis in den Mittelpunkt stellt.

Bei der Planung liegt der Schlüssel zum Erfolg in der Definition einer Planungslogik, die exakt auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens abgestimmt ist.
Die Planungsergebnisse sollten die Bedürfnisse des Kunden spiegeln. Um diesem Ziel gerecht zu werden gilt es, Prozesse und Organisation zu durchleuchten und zu optimieren. Klare Verantwortlichkeitszuteilung zwischen Planung, Einkauf und Warensteuerung und geradlinige Prozesse sind wichtige Aspekte, die bedarfsorientierte integrierte Planung zu realisieren.
Daneben müssen die Prozesse auch systemisch optimal unterstützt werden, um unnötige Komplexitäten zu vermeiden und die nötige Effizienz sicherzustellen.

Entscheidend für die Qualität des gesamten Planungsprozesses ist die nahtlose und integrierte Verbindung der Warenplanung (Merchandise Planning) mit der Sortimentsplanung (Assortment Planning). Dabei bildet die Warenplanung den finanziellen Rahmen, die durch die Sortimentsplanung mit aktuellen und aussagefähigen Inhalten – orientiert an der strategischen Kollektionsplanung – gefüllt wird. Möglich wird dies durch genau definierte Schnittstellen, um die von oben heruntergebrochenen finanziellen Umsatzziele mit den aggregierten Sortimentszielen abzugleichen.

Durch regelmäßigen Abgleich entsteht ein schlüssiges Planergebnis, das als Basis für eine ganzheitlich integrierte Wertschöpfungskette dient – vom Kundenfeedback zurück bis in den Kollektionsentwicklungsprozess. Und es bildet die Zielwerte für Warenversorgung und -steuerung während der Saison.
Zentrale Fragen ergeben sich bei der Definition eines optimalen Planungsprozesses:

  • Auf welcher Ebene sollte eine aktive Warenplanung stattfinden, um maximale Planungseffizienz zu erreichen und operativ handhabbar zu sein?
  • Wie weit sollen die finanziellen Ziele heruntergebrochen werden?
  • An welcher Stelle erfolgt der Übergang zur Sortimentsplanung?
  • Ist eine zentrale oder dezentrale Planung die richtige?

Wir unterstützen unsere Kunden bei der Beantwortung dieser Fragen.

Best-Practice orientierte Prozesse werden gemeinsam konzipiert, auf die Kundenbedürfnisse individuell abgestimmte Tools ausgewählt und, wenn nötig, die Implementierung begleitet. Im Rahmen der Implementierung von Prozessen und Systemen profitieren unsere Kunden zudem von unseren Erfahrungen im Projekt- und Changemanagement, um gemeinsam das große Ziel zu erreichen: Dem Kunden ein einzigartiges Einkaufserlebnis über alle Kanäle, Medien und Touchpoints hinweg zu bieten, das ihn überzeugt, motiviert und dauerhaft an Ihr Unternehmen bindet.

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