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Wie die vier Kernfunktionen des No-Line Commerce die Warensteuerung verändern – Teil 2

Posted on 13.06.2018 by Merle Vick - Consultant

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Posted on 13-06-2018 by Merle Vick - Consultant

Nachdem wir im ersten Teil des Blogbeitrags „Wie die vier Kernfunktionen des No-Line Commerce die Warensteuerung verändern“ die Auswirkungen der No Line Commerce Funktionen „Reserve & Collect“ und „Click & Collect“ beleuchtet haben, widmen wir uns heute den übrigen Funktionen „Instore Ordering“ und „Return to Store“.

Auch diese beiden Funktionen ermöglichen die nahtlose Vernetzung sämtlicher Vertriebskanäle eines Händlers - egal ob online, offline oder mobil – zu einem ganzheitlichen Gesamtbild. Basis einer komfortablen und flexiblen Customer Journey. Wie die beiden bereits betrachteten Funktionen „Reserve & Collect“ und „Click & Collect“ beeinflussen aber auch „Instore Ordering“ und „Return to Store“, „hinter den Kulissen“ die Bestände und erhöhen die Komplexität der Warensteuerungs-Prozesse.

Erfahren sie im zweiten Teil des Blogbeitrags also mehr über die Auswirkungen der beiden Kernfunktionen „Online Instore Ordering“ und „Return to Store“:

 

Online Instore Ordering

 

Das Online Instore-Ordering unterstützt den Showrooming Gedanken des zeitgemäßen Handels: Abgestimmt auf den Geschmackskosmos der hyper-lokalen Zielgruppe eines Stores wird ein sehr spitzes Sortiment in inspirierender Umgebung präsentiert. Um dem Kunden dennoch eine hohe, gefühlte Warenverfügbarkeit zu präsentieren, kann eine erweiterte Produktpalette – etwa in zusätzlichen Farben oder Größen - über Tablets oder digitale Touchpoints direkt im Store geordert werden. Einzelhändler verführen ihre Kunden besonders mit einem treffsicheren und stetig wechselnden Showrooming Sortiment zum Online Instore-Ordering.

Doch wie justiert man die Warensteuerung so, dass genau die richtige Ware zum exakt richtigen Zeitpunkt für die Zielgruppe eines speziellen Stores verfügbar ist? Am besten gelingt dies, wenn die Ware entsprechend attributbasierter Nachfrageprofile gesteuert und automatisch allokiert wird. Anstatt einfach auf die historische Nachfrage der Verbraucher zu reagieren, wird anhand interner und externer Daten genau prognostiziert welche Styles die Kunden eines spezifischen Stores begeistern wird. Intelligente Systeme und Tools optimieren und automatisieren diese Prognosen zusätzlich und vermindern so Langsam-Dreher und Umsatzeinbußen.

 

Return to Store

 

Die letzte Disziplin im Bunde der No-Line Kernfunktionen ist die des „Return to Store“. Hier bringt der Kunde im Onlineshop gekaufte Artikel in den Store zurück. Diese Artikel stellen zusätzliche, ungeplante Wareneingänge für den Store dar, die im schlimmsten Fall – wenn die Ware nicht richtig gesteuert wird – in der Sale-Ecke landen.

Diesem Worst-Case Szenario können Händler durch die ganzheitliche Vernetzung ihrer Bestände entgegenwirken. Die retournierte Ware wird gegebenenfalls im Online Shop oder in einer anderen Filiale nachgefragt, und diese Nachfrage kann nur befriedigt werden, wenn sämtliche Bestände – egal ob Store, Online Shop oder Großhandel – synchronisiert sind und alle Kanäle über ein System Zugriff auf Bestandsinformationen haben. Das Stichwort lautet Real Time Inventory.

Wie die ungeplanten Wareneingänge in Form von Retouren langfristig in geplante – und damit handelbare – Wareneingänge transformiert werden, können Stores von Online Shops lernen. Bei der Warensteuerung im E-Commerce werden Retouren von Anfang an miteingeplant. Demnach müssen auch bei der Berechnung passender Allokationsmengen eines Stores Retouren-Mengen prognostiziert werden.

 

Fassen wir also zusammen: Die vier Kernfunktionen des No Line Commerce Reserve & Collect, Click & Collect, Online Instore Ordering und Return to Store erfordern von Händlern ein Umdenken ihrer Warensteuerungsprozesse. Nicht nur die Verkaufsfläche muss kundenzentrisch gestaltet sein, sondern auch sämtliche Prozesse im Hintergrund. Nur im Zusammenspiel ist das Einkaufserlebnis für den Kunden überzeugend. Für die innovative, kundenzentrische Warensteuerung sind die ganzheitliche Vernetzung von Beständen in Echtzeit, die Analyse interner und externer Daten und die Prognose store-individueller Nachfrage mithilfe intelligenter Systeme essenzielle Stellhebel. Das garantiert eine exzellente Performance, vor- und hinter den Kulissen.

 

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