Wir sind Ihr Ohr am Markt…

… und Ihr Draht zur Technologie.
Willkommen auf dem TAILORIT Blog – der Plattform für Information und Inspiration. Hier halten wir Sie regelmäßig über spannende branchenrelevante Themen auf dem Laufenden, bewerten für Sie aktuelle Trends im Fashion Retail und stellen innovative Store-Konzepte vor. Lassen Sie sich inspirieren – Change works.

Struktur und Transparenz in Produktdaten bringen – eine Herkulesaufgabe für viele Unternehmen!

Posted on 08.12.2016 by Magdalena Kozik - Consultant

Printer Friendly and PDF

Posted on 08-12-2016 by Magdalena Kozik - Consultant

Die neue Lederjacke ist da! Der Einkauf sucht für eine zusätzliche Bestellung nach der Herstellerfarbe „red-light“, das Marketing spricht im Prospekt von der aktuellen Trendfarbe „Blut-Rot“, auf Instagram findet man unter dem Imagebilde den Hashtag #knallrot und die meisten Kundinnen wollen die Jacke auf der Homepage finden, wenn sie „rot“ in die Suche eingeben. Viele verschiedene Farben bilden nur einen kleinen Teil der Produktdaten dieser Jacke und zeigen, dass der Umgang mit Artikeldaten stets komplexer wird.

Produktdaten beinhalten schon lange mehr als nur eine Artikelnummer, die Größe und den Preis. Sie bündeln eine Vielzahl von beschreibenden Attributen ergänzt durch medialen Content, die für unterschiedliche Ausgabemedien gepflegt werden müssen. Dazu sind viele der Daten nicht statisch, sondern ändern sich im Laufe der Zeit und werden an die jeweiligen Anforderungen angepasst. Aufgrund der unterschiedlichen Empfänger entsteht eine hohe Komplexität, die durch eine ausgeweitete Customer Journey mit vielen verschiedenen Touch Points und die Ausstreuung in zahlreiche Kanäle zusätzlich verstärkt wird.

Eine zentrale und vollständige Sammlung dieser Daten und die passgenaue kanalabhängige Verteilung sind somit enorm wichtig, werden jedoch für viele Unternehmen zu einer großen Herausforderung. Das liegt vor allem an den vielen parallellaufenden Systemen und Plattformen innerhalb der Firmen, in denen Produktdaten “gelagert“ werden, gleichermaßen an mangelnder Kommunikation. Mitarbeiter wissen oftmals nicht, wo sie die von Ihnen benötigten Informationen finden und arbeiten beschränkt auf ihre eigenen Datensilos, sodass Mehrarbeit und Frustration entsteht.

Ein PIM - ein Product Information Management System - kann hier eine sinnvolle Lösung sein. Produktdaten werden im PIM gesammelt, konsolidiert, kategorisiert, durch weiteren Content wie Bilder und beschreibende Texte ergänzt und dann passgenau an das jeweilige Ausgabemedium verteilt. Es bildet somit eine zentrale Quelle zur Sammlung und strukturierten Ausstreuung von Daten und unterstützt unterschiedlichste Usergruppen bei der täglichen Arbeit. Die für den jeweiligen Anwender richtigen Produktdaten werden zur richtigen Zeit zur Verfügung gestellt und können transparent eingesehen werden.

Viele Entwickler haben mittlerweile erkannt, dass die Verwaltung von Produktdaten von großer Wichtigkeit ist, sodass der Markt mit PIM Software stetig wächst. Einige Systeme bieten ausgereifte Lösungen mit detaillierten Dashboards und umfangreichen prozessunterstütztem Workflowmanagement, genauso gibt es aber auch eine Vielzahl von kleinen Anbietern, die sich auf Nischen fokussieren und ganz spezielle Anforderungen erfüllen.

Diese Tatsache erschwert die richtige Auswahl eines PIM Systems für Unternehmen. Eine gründliche Evaluierung mit einem anforderungsgetriebenen Selektionsprozess sollte somit die Grundlage bei der Auswahl eines Anbieters sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle unternehmensabhängigen Ansprüche systemseitig umgesetzt werden und die Herkulesaufgabe gelöst wird.

 

COUNTER

  • Total Visitors: 60279