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Offline wie Online – dem Kunden immer einen Schritt voraus

Posted on 07.03.2018 by Uwe Quiede - Principal

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Posted on 07-03-2018 by Uwe Quiede - Principal

Wir haben in einer Suchmaschine noch gar nicht eingegeben was uns interessiert, da springen uns am rechten Bildschirmrand schon unterschiedlichste Produktempfehlungen entgegen.

Analysen und Algorithmen verfolgen und durchsuchen das Netz nach unserem Verhalten, unseren Interessen und unseren Neigungen, wenn wir in den Webshops dieser Welt stöbern. Die dadurch entstehenden Profile werden genutzt, um uns mit genau den Informationen und den Angeboten zu versorgen, die wir offensichtlich benötigen.

Aber: Klappt das, was in der online-Welt funktioniert, auch offline?

Bisher war der Handel kaum in der Lage den Kunden in der Filiale so zu analysieren, dass er genau weiß, wie der Kunde agiert, wofür er sich interessiert, und was er trotz Interesse dennoch nicht kauft. Es fehlten die technischen Möglichkeiten, um ein geschlossenes Netz an „Beobachtern“ zu installieren, die Kunden und Ware auf Schritt und Tritt verfolgen.

Das hat sich in den vergangenen zwei Jahren dramatisch geändert. Sowohl Sensorik und Kameratechnik als auch schnelle Rechnerleistungen, die hochkomplexe Analysen in kürzester Zeit ermöglichen, sind Standard geworden. Wlan-Router, Beacons und RFID-Antennen zum Beispiel ermöglichen es uns die Bewegungen der Kunden auf der Fläche zu analysieren und diese Informationen mit der Bewegung der Ware zu kombinieren.

Wir wissen wann und wo die Kunden in unser Geschäft kommen, welchen Weg sie wählen, an welchen Stellen sie stehen bleiben und was sie mit in die Umkleide nehmen. Durch die Interaktion an digitalen Touchpoints erfahren wir, welche Ware die Kunden interessiert, was sie davon kaufen (oder auch nicht) und was sie über die Ware wissen wollen. Die Zeiten, dass die Berater auf der Fläche die Einzigen waren, die den Kunden und seine Neigungen kannten, sind Geschichte. Die Digitalisierung verschafft uns die Daten, die wir benötigen, um unsere Kunden in- und auswendig zu kennen.

Das liefert uns Erkenntnisse über die Kunden-Hotspots und die Warenattraktivität, und lässt uns wissen, wie die Flächen angepasst werden müssen, damit der Kunde die Ware in der Filiale dort findet, wo er sie am wahrscheinlichsten kauft.

Dass Daten das neue Gold sind, wussten wir schon. Wie wir Daten auch im stationären Handel vergolden können, dass wird in diesen Zeiten offensichtlich. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie neue Potenziale, um Ihren Umsatz, ihre Conversion Rate und Ihre Kundenloyalität zu steigern.

Ein paar Beispiele:

Nutzen Sie das Wissen, für welche Outfits sich Kunden interessieren, um den Nächsten dieses direkt vorzustellen. Denn wenn 5 Kunden ein Outfit gefällt, dann bestimmt auch dem sechsten und siebten.

Wenn Sie wissen, dass morgens überwiegend Mütter mit kleinen Kindern über das Parkhaus in Ihre Filiale kommen, dann stellen Sie doch an diesen Eingang die zum Tageswetter passenden Kinderjacken und die neuesten Damen-Sneaker. Die Businesshemden und die Fußballzeitschrift dagegen platzieren Sie bitte zwischen 14 und 15 Uhr am Eingang zum Bankenviertel, denn Ihre Kundenerkennungssysteme haben ermittelt, dass dann die Herren des Finanzwesens ihre Mittagspause machen und Interesse an den neuesten Fußball-News haben – und dabei auch schon mal gerne ein Hemd kaufen.

Ziehen Sie die Schaufensterpuppe am Eingang des Umkleidetraktes in der Damenabteilung mit dem „Style des Tages“ an: „Dieses Outfit haben heute bereits 10 Kundinnen gekauft“. Warenträger mit den entsprechenden Artikeln in allen Größen erleichtern den Kundinnen den Griff zur Ware auf den Gang in die Umkleidekabine.

Die Kunden werden es Ihnen danken.

Und dass man den Kunden dank RFID mit dem richtigen Style zum ausgewählten Kleid in einer intelligenten Umkleide verwöhnen kann – nun, das ist wahrlich keine Neuigkeit mehr.

 

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