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Die Inventur auf Knopfdruck – Ein Traum wird wahr

Posted on 26.04.2018 by Uwe Quiede - Principal

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Posted on 26-04-2018 by Uwe Quiede - Principal

Wer kennt es nicht: Es ist mal wieder soweit. In 6 Wochen steht die nächste Ganzhaus-Inventur an. Personal wird wieder bestellt, mobile Erfassungsgeräte werden besorgt, ein passender Tag muss ausgesucht werden, an dem die Filiale einen ganzen Tag lang dichtgemacht wird.

Dann ist der Tag X gekommen: Kohorten fremder Mitarbeiter des Personaldienstleisters laufen den ganzen Tag und im schlimmsten Falle auch noch die Nacht durch die Gänge und erfassen akribisch jedes einzelne Teil in der Filiale. Und dennoch: Am Ende stimmt der Ist-Zustand wieder nicht mit dem Soll-Ergebnis überein. Falsche Buchungen, falsche Lieferungen und Diebstahl sorgen dafür, dass sich in den Büchern ein anderes Bild darstellt als bei der Inventuraufnahme. Also: Wieder raus auf die Fläche und die Differenzen klären. Und 2 Wochen später wissen wir dann endlich, dass das was im System steht auch das ist, was wir im Geschäft haben (oder auch schon wieder nicht mehr…). Eines steht jetzt schon fest: Im nächsten Jahr geht das Spiel, bei dem es keine Gewinner gibt, wieder von vorne los.

Die Logistik ist da schon einen Schritt weiter. Nulldurchgangsinventuren ermöglichen die Aufnahme eines jeden Lagerplatzes genau dann, wenn der Behälter keinen Bestand hat. Lediglich der Bestand der Lagerplätze, die im Laufe eines Jahres keinen Nulldurchgang hatten, müssen physisch gezählt werden. Dies ist eine deutliche Reduzierung des Aufwandes.

In der Filiale sind die Rahmenbedingungen deutlich anders, sodass ein solches Prozedere nicht realisierbar ist.

Soweit die Vergangenheit. Nun zur Zukunft.

Der Handel träumt seit langem schon vom Sprung aus der Stichtagsinventur hin zur permanenten, der „Knopfdruckinventur“. Die Barcode-Inventurverfahren lassen dies allerdings – ohne erheblichen Aufwand – nicht zu. Anders ist dies beim Einsatz von RFID. Durch die Möglichkeit einer schnellen und berührungslosen Erfassung der Ware und die Steigerung der Prozessqualität auf nahezu 100% kann sichergestellt werden, dass Buchbestand und Flächenbestand übereinstimmen. Wenn wir also einen Wareneingang erhalten und diesen zu 100% erfassen und sicherstellen, dass wir etwas nicht oder zu viel erfasst haben, dann sind wir einer permanenten Inventur einen großen Schritt nähergekommen. Was nun noch fehlt ist, dass keine Ware das Haus unbemerkt verlässt – Sie wissen was ich meine. Und um diese Fälle zu erkennen, ergänzen wir die Warenein- und Ausgangskontrollen durch regelmäßige Bestandsaufnahmen. Diese helfen uns den ungewollten Schwund zu identifizieren.

Nun bleibt aber immer noch ein kleines Restrisiko:

Da wir mit RFID die Ware in der Regel ohne Sichtkontakt und nicht in Einzelprüfung erfassen, schlüpfen uns bei der Erfassung z.B. die Artikel durch, die kein RFID-Etikett besitzen, da diese irgendwo auf dem Weg vom Hersteller bis in die Filiale abgefallen sind. Um auch diese Fälle auszuschließen, bleibt uns nichts anderes übrig als die Ware und ihre Auszeichnung ab und zu zu kontrollieren. Aber tun das unsere Mitarbeiter nicht sowieso jeden Tag, wenn sie nach Ladenschluss die Ware wieder an die Stelle räumen, wo sie hingehört?

Ach, übrigens: Diese Idee ist keine Fiktion. Wir arbeiten gemeinsam mit dem Modehandel schon an dieser Lösung. Lassen Sie sich überraschen!

 

Für mehr Informationen zu RFID kontaktieren Sie:

Uwe Quiede

+49 (0)211 233 950-88

uwe.quiede@tailorit.de

 

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