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BPM als Fundament zur Digitalisierung

Posted on 22.11.2017 by Christoph Phlippen - Consultant

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Posted on 22-11-2017 by Christoph Phlippen - Consultant

In den vorangegangenen Blogbeiträgen haben wir erläutert, dass die Digitalisierung das Umwandeln von analogen Daten in digitale Daten bedeutet. Es beschreibt das Automatisieren von Geschäftsprozessen durch eine stärkere Vernetzung digitaler Technik, Informationen und Menschen. Doch leider gibt es nicht das eine „richtige“ Modell für digitale Transformation. Es gilt die Digitalisierung Schritt für Schritt in das Unternehmen zu etablieren. Dabei reden wir nicht ausschließlich von der Integration digitaler Technologien, sondern auch davon Dinge gänzlich anders zu tun und einen bedeutenden Mehrwert für den Kunden zu schaffen.

Der Begriff Digitalisierung schwebt schon seit langer Zeit über den Köpfen der Entscheider. Doch was oftmals nicht innerhalb der Köpfe präsent ist, ist die Antwort auf die Frage wie man Digitalisierung nun endlich umsetzen kann. Wie erreicht man es sein Unternehmen digitaler aufzustellen?

Digitale Transformation erfordert eine nachhaltige und effiziente Veränderung von Strukturen, Geschäftsprozessen und Kultur. Zusätzlich soll der Fokus der Bemühungen stets auf die Anforderungen des Kunden ausgerichtet sein. Das heißt, Geschäftsmodelle, Dienstleistungen und Prozesse sollen sich eindeutig auf den Kunden ausrichten. Außerdem sollen diese Veränderungen ganzheitlich betrachtet werden. In anderen Worten, Veränderungen betreffen jeden einzelnen Beteiligten, von Anfang bis Ende.

Setzt man nun die Herausforderungen der Digitalisierung in Vergleich mit den Eigenschaften eines ganzheitlichen Prozessmanagements, so werden die parallelen deutlich. Prozessmanagement (engl. Business Process Management oder BPM) kann die Transparenz, die Qualität, die Agilität, die Integration, die Effizienz, die Standardisierung und die Vernetzung der Unternehmensprozesse erhöhen.

Jetzt mag sich der eine oder andere die Frage stellen: „BPM, das ist doch das mit den Kreisen, Rechtecken und Pfeilen?“ Und darauf gibt es nur eine Antwort: „Richtig! Aber es ist noch viel mehr!“ Das Verständnis von Prozessmanagement, vor allem im Fashion Retail, variiert sehr stark. Es existieren viele unterschiedliche Meinungen über das Verständnis und den Zweck des Prozessmanagements. Klassischer Weise wird die Prozessmodellierung als größter Bestandteil des Prozessmanagements gesehen. Doch beinhaltet das Spektrum eine Vielzahl weiterer Dimensionen.

Business Process Management (BPM) ist die systematische und nachhaltige Dokumentation, Modellierung, Analyse, Simulation, Automatisierung, Überwachung und kontinuierliche Veränderung von End-to-End Geschäftsprozessen und aller involvierten Ressourcen mit besonderem Fokus auf deren Beteiligung am Business Development. BPM widmet sich der Aufgabe Prozesse zu Schlüssel Angelegenheiten zu machen, wenn Organisationen entwickelt oder geführt werden.“

Um den Anforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden bedarf es eines ganzheitlichen und agilen Ansatzes des Prozessmanagements. Prozessmanagement ist eine Denkweise, kein Projekt. Es stellt nicht nur Prozesse grafisch dar, sondern betrachtet diese aus dem Blickwinkel aller Beteiligten. Es gestaltet Strukturen und Abläufe je nach den vorherrschenden Bedingungen, manchmal standardisiert, manchmal flexibel. Ausgehend von der Vernetzung von Unternehmensstrategie und Prozessmanagement unterstützt BPM das Vorhaben der Digitalisierung.

Die häufig durchgeführte Aufnahme aller Geschäftsprozesse wäre dabei nicht zielführend, da sie den Fokus der Bemühungen zum Teil auf unbedeutende Teilbereiche legt. Sie verwendet Ressourcen, die an anderer Stelle bedeutende Mehrwerte generieren könnten. Sie ist statisch. In anderen Worten ausgedrückt, es werden oftmals Strukturen aufgenommen, die einige Zeit später nicht mehr aktuell sind, oder es ggf. nie waren. Warum sollte man also Ressourcen in etwas investieren, das keine bedeutenden Mehrwerte generiert?

Es gilt Prozesse anhand von Gesundheit, Realisierbarkeit und Bedeutung zu priorisieren und sich dann in einem agilen Vorhaben an sie anzunähern. Das heißt, man greift solche Prozesse an, die vielversprechend Mehrwerte generieren. Man investiert Zeit und Engagement in die Analyse dieser Prozesse, mit ständigem Fokus auf die Sichtweise des Kunden. Es ist nicht entscheidend welche Rolle der Kunde innerhalb des Geschäftsprozesses einnimmt, sondern welche Rolle man selber im Prozess des Kunden übernimmt.

TAILORIT kann Sie dabei unterstützen den richtigen ganzheitlichen Ansatz für Ihr Unternehmen zu entwickeln. Wir unterstützen Sie dabei BPM in Ihrem Unternehmen an der richtigen Stelle zu integrieren. Wir befähigen Sie dazu BPM weiterzuentwickeln, damit Sie sich weiterentwickeln können. Leben Sie Veränderung. Because change works!

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