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Per Anhalter durch die Digitalisierung: Teil 1

Posted on 07.02.2017 by Mirco Schönebeck - Principal

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Posted on 07-02-2017 by Mirco Schönebeck - Principal

Zum internationalen Wort des Jahres 2016 wurde durch die Oxford Dictionaries der Begriff „posttruth“ (postfaktisch) gewählt. In einem Auszug aus dem Wörterbuch heißt es, das Adjektiv beschreibe Umstände, in denen die öffentliche Meinung weniger durch objektive Tatsachen als durch das Hervorrufen von Gefühlen und persönlichen Überzeugungen beeinflusst werde.

Als ich das las, hatte ich gerade einen Vortrag zum Thema Big/Smart Data gehalten und spontan gedacht: „Die Erläuterung erinnert mich an einige Diskussionen die ich auch zum Begriff „Digitalisierung“ erlebe“.

Auch dieser Begriff, 2016 vor allem in Politik und Wirtschaft in aller Munde, ist aufgeladen durch viele Meinungen und ruft unterschiedliche Emotionen und Fragen bei jedem Einzelnen hervor. Dominierend sind vor allem die Fragestellungen:

  • Was bedeutet „Digitalisierung“ genau?
  • Was bringt mir das und wie komme ich dahin?
  • Muss ich mich jetzt schon damit beschäftigen?

Die schlechte Nachricht ist: Es gibt nicht die eine Definition und den einen Königsweg der Umsetzung, sondern viele. Die gute Nachricht ist dabei allerdings gleichzeitig: Jedes Unternehmen hat die Freiheit, dies für sich individuell passend ein großes Stück selbst zu definieren und zu gestalten. Und JA! Es ist dringend angeraten sich in den Unternehmen mit dem Thema Digitalisierung/digitale Transformation zu beschäftigen, denn: IHRE KUNDEN TUN ES UND ERWARTEN EINIGES VON IHNEN.

Laut einem Brandeins-Artikel sagen 70% der Vorstandsvorsitzenden in Deutschland, dass die digitale Transformation die wichtigste Herausforderung der nächsten Jahre ist.

Wie komme ich aber nun dahin und setze das für mein Unternehmen um? Unstrittig ist sicherlich: Das Thema Digitalisierung ist ein Segen für die Beraterbranche, denn es naheliegend, dass Unternehmen sich bei der Beantwortung dieser Frage auch externe Unterstützung und Expertise ins Haus holen wollen. Das freut uns – ganz klar – auch.

Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass die Verantwortung und auch das explizit notwendige Wissen im Unternehmen liegt. Es wäre falsch anzunehmen, dass man eine Beratung engagiert und diese the one and only  „Best-Practice-Lösung“ mitbringt, mit der alles wunderbar wird. Das wäre falsch und fatal. Es ist die Aufgabe einer Beratung mit den richtigen Impulsen, Fragestellungen und einer gesunden Portion von externem Erfahrungs- und Methoden-Wissen das Unternehmen dazu zu befähigen seinen individuell richtigen Weg zu finden.

Man bucht also keine Pauschalreise, sondern macht sich mit einem Reiseführer in der Hand auf dem Weg für den eigenen Individualtrip. So wie ein Reiseführer gibt eine Beratung Tipps und empfiehlt do´s and dont´s.

In den folgenden Beiträgen wollen wir zu ausgewählten Themen aus dem großen Feld der Digitalisierung solche Impulse geben, die eher grundsätzlicher Art sind und unsere Meinungen dazu widerspiegeln und vielleicht bei der ein oder anderen Frage ein paar Antworten auslösen können. In Anlehnung an den Reiseführer mit Kultstatus „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams betiteln wir die Reihe mal augenzwinkernd „Per Anhalter durch die Digitalisierung“.

Zur allgemeinen Einstimmung ins Thema, ins Jahr 2017 und als vielleicht grundsätzlich hilfreiche Anregung hier noch ein paar Vorschläge von Vorsätzen:

 

#1: Erfinde dich immer wieder neu.
 
Tradition hin oder her: Business as usual ist Schnee von gestern. Sei mutig genug, um vielleicht auch mal zu scheitern, aber immer innovativ genug für neue Erfolge. 
 
 
#2: Finde deinen eigenen Weg.
 
Du weißt, wo’s langgeht: Was die Konkurrenz gerade tut oder irgendwann einmal getan hat – das bringt dich nicht wirklich ans Ziel.   
 
 
#3: Sie unverwechselbar.
 
Je einzigartiger die Botschaft, desto klarer das Profil: Deine Positionierung muss halten, was deine Marke verspricht.
 
 
#4: Denke global.
 
Lass Dich nicht überholen: Achte nicht nur auf deine direkten Wettbewerber, sondern behalte immer den gesamten Markt im Blick.
 
 
#5: Mach deine Mitarbeiter zu Fans.
 
Wer an Dich glaubt, macht alles für dich möglich: Nichts ist so wichtig wie ein motiviertes Team, das hinter dir steht.   
 
 
#6: Denke immer an deine Kunden
 
Was Du auch tust, tu es für sie: Sieh die Dinge mit den Augen deiner Kunden und richte deine Unternehmenskultur und Maßnahmen danach aus.
 
 
#7: Lerne deine Kunden kennen.
 
Zufriedene Kunden sind dein größtes Kapital. Darum: Erfülle ihre Wünsche, übertriff ihre Erwartungen, inspiriere und begeistere sie.
 
 
#8: Sorge für unvergessliche Erlebnisse.
 
Online oder offline: Deine Kunden müssen dir überall begegnen, dich überall wiedererkennen – und sich immer wieder an dir freuen.
 
 
#9: Communities sind deine neuen Zielgruppen.
 
Gemeinsame Werte sind wichtiger als soziodemografische Merkmale. Wer die Werte seiner Community richtig anspricht, überzeugt letztlich jeden.

 
 
#10: Mach deine Prozesse effizient.
 
Große Wünsche muss man schnell erfüllen: Nur mit schlanken Strukturen und kurzen Reaktionszeiten sorgst du für tolle Einkaufserlebnisse und zufriedene Kunden.

 

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